wenn ich die letzten 6 Monate auf die Coachings meiner Männerklienten zurückblicke, dann stelle ich fest, dass fast ausnahmslos alle ihr Männer SEIN durch ihre Beziehungen widergespiegelt bekommen haben.

Und was ich dabei entdeckt habe, ist, dass ihre Kindheitsprägungen einen großen Einfluss auf ihr Beziehungsverhalten haben.

Es ist das Rollenbild was ihnen vermittelt bzw. nicht vermittelt wurde. Es sind garnicht so sehr gesellschaftliche Stereotypen wie es die Medien zeigen, die das Frauenbild der Männer prägen, sondern vielmehr wie die Qualität der Beziehung zu ihrer Mutter war und ob der Vater mit seiner Vaterrolle ein Männervorbild war oder nicht. Diese prägenden Beziehungen sind es, die sich wie ein roter Faden durch die Seelenlandschaft der Männer zieht.

In den späteren Beziehungen dieser Männer tauchen dann unter anderem Verhaltensmuster der Kindheit und Jugend auf. Es sind meist Defizite, welche sie auf ihre Partnerin projizieren und diese sich in Bedürftigkeit ausdrücken. Am Anfang macht sich dieses Verhalten noch nicht besonders bemerkbar. Spätestens jedoch, wenn die Frau zunehmend unbewusst natürlich zur Mutter stilisiert wird. Der Partner signalisiert seine Bedürftigkeit nicht als die Bedürfnisse eines Mannes, sondern eines Kindes. Frauen, welche das Spüren und selber merken, dass sie in eine Art Mutter und Sohn Rolle verfallen, fangen an ihren Partner zu dominieren. Wenn sich diese Form der Beziehung in beiderseitigem Einverständnis so entwickelt, dass beide Partner dies Leben können, dann funktioniert die Beziehung auf dieser Basis weiter. Ansonsten geht diese Beziehung unweigerlich den Bach runter.

Sicherlich werde ich diese Beobachtung nicht auf alle Beziehungen generalisieren können, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in vielen Beziehungen dieser Mechanismus existiert.

Die gute Nachricht ist, dass durch ein gutes und reflektierendes Männercoaching oder auch Paarcoaching bzw. Therapie, dieses Verhalten sich ändern und damit auch die Beziehung retten bzw. in ihrer Qualität verbessern lässt.

Das Kind im Mann zu erwecken lässt seine Kreativität aufleben, aber wenn der Mann seine Frau liebt wie der Sohn seine Mutter, dass kann einfach nicht gut gehen.

Natürlich gibt es auch Fälle, wenn dem Mann sein Verhaltensmuster und seine Projektion bewusst werden und er diese an sich verändert, dass damit auch die Beziehung keine Relevanz mehr hat, da die Projektionsfläche nicht mehr gegeben ist. Dies bedeutet für die Beziehung auch ein klares aus.

Wenn Du zu denjenigen Männern gehörst, welche ihrer PartnerIn alles recht machen oder Dein inneres Kind seine verlorene Mutter – Sohn Bedürftigkeit darin wiederfinden möchte, wirst Du mit aller Wahrscheinlichkeit immer wieder Beziehungskonflikte erleben, welche definitiv nicht weniger werden.

Wenn Du Dir aus dem beschriebenen auch ein wenig bekannt vorkommen sollte, oder Du derzeit in einer Beziehungskrise steckst oder Dich einfach nur als Mann weiterentwickeln möchtest, dann warte nicht darauf, dass irgendetwas auch nur von alleine passieren wird. Was Dir passieren kann, dass Du dann passiert wirst und weiter in eine emotionale Opferrolle kommen wirst.

Die Zeit kann nicht REIF genug für Dich sein, wenn Du merkst Du kannst mehr aus Dir machen und das positiv in Deine Beziehung miteinschließen lassen.

Wenn Du magst können wir gerne gemeinsam Deinen derzeitigen Beziehungsstand und Deine innere emotionale Wachheit gemeinsam durchsprechen und schauen wohin Du Dich gerne weiter entwickeln wollen würdest. Oder es besteht ein konkreter Bedarf, dann buche über den Link oben im Menü „das kostenfreie Gespräch“ eine 30 minütige Sitzung bei mir.